Bewerbungsfotos

Kleidung

  • Ihre Kleidung sollte zur Branche passen, in der Sie sich bewerben wollen. Als Faustregel gilt: Ziehen Sie sich so an, als ob Sie zu einem Bewerbungsgespräch gehen würden.
  • Ihre Kleidung sollte gut sitzen und einen gepflegten Eindruck vermitteln.
  • Zeigen Sie nicht zu viel Haut! Tiefe Ausschnitte und kurze Ärmel sind absolut nicht empfehlenswert.
  • Vermeiden Sie leuchtende Farben, unruhige Muster und auffällige Details (z.B. üppige Schals, ausladenden Schmuck, usw.)
  • Knitterfreie Kleidung ist eine wichtige Voraussetzung für ein gepflegtes Erscheinungsbild.
  • Krawatte: Schlanke tragen eine schmale Krawatte, die mit viel Volumen eine breite Krawatte.
  • Im handwerklichen Bereich geht es auch ohne Sakko und Krawatte.
  • Fürs Praktikum oder die Lehrstelle darf es ruhig etwas lockerer sein.

Frisur und Styling

  • Auch die Frisur sollte zur Branche passen und die von Ihnen gewünschte Wirkung unterstreichen.
  • Frischer Haarschnitt: am besten bereits ein oder zwei Tage zuvor zum Friseur gehen; dann haben Sie sich an den neuen Look gewöhnt.
  • Unauffällige, gepflegt wirkende Frisur, die ihr Gesicht nicht verdeckt und auch nicht allzu sehr davon ablenkt.
  • Für Frauen mit langen Haaren: am besten zu einem einfachen Zopf binden oder hoch stecken. Dies verleiht Ihrem Bild nicht nur Durchsetzungskraft, sondern hat auch den Vorteil, dass Sie sich frei bewegen können, ohne dass Ihnen die Haare ins Gesicht fallen. Wenn Sie Ihre Haare offen tragen möchten, achten Sie darauf, dass Sie sie fixieren können.
  • Männer achten bei Ihrem Styling auf eine saubere Rasur, Frauen auf ein dezentes, typgerechtes Make-up.
  • Ganz wichtig: Keine fettende Creme oder glänzendes Make-up auftragen!

Gesichtsausdruck und Kopfhaltung

  • Direkter Blick und freundliches, natürliches Lächeln.
  • Versetzen Sie sich in positive Stimmung, denken Sie an die – schon so gut wie sichere – Wunschposition.
  • Kopfhaltung gerade; leicht schräge Kopfhaltung auch möglich.

Das kann man von professionellen Models lernen

Gesichtsausdruck

Für ein gutes Foto ist es wichtig, dass der Gesichtsausdruck zur Pose passt.

Das kann man üben. Vertiefen Sie sich in verschiedene definierte Stimmungen und schauen Sie in den Spiegel. Versuchen Sie, Ihre Mimik bewusst und abrufbar zu steuern. Hier ein paar Beispiele: frisch verliebt sein, gelangweilt sein, es eilig haben. Genervt, glücklich, erregt, flirten, aufgekratzt, munter, verlegen, dominant, mutig, entschlossen, geil, aufreizend, verführerisch.

Posing

  • Das können Sie sich von guten Bildern abgucken und zu Hause mit Freunden oder alleine vor dem Spiegel üben. Viel Spaß.

Körperspannung

  • Akrobatik muss es nicht sein, aber eine gewisse Körperbeherrschung ist von großem Vorteil.
  • Augen auf – ohne Falten auf der Stirn!
  • Durchgehend zum vereinbarten Blickpunkt (meist die Kamera) schauen!
  • Bauchmuskel, Pomuskel angespannt halten!
  • Körperhaltung unverändert lassen, nur Kopfhaltung bzw. Augen verändern!
  • Posen inkl. Mimik sollten mindestens 15 Sekunden lang gehalten werden können!

Veränderungen

  • Position / Körperhaltung / Blickrichtung nicht ruckartig, sondern stets langsam ändern!
  • Oft sind es Nuancen, die aus einer gewöhnlichen Pose ein ‚Hingucker-Bild‘ machen. Daher Pose und Gesichtsausdruck immer nur in kleinen Schritten ändern!

Körperbehaarung

  • Arme, Beine und Achseln sollten bei Frauen immer enthaart sein.
  • Bei Männern gibt es Ausnahmen. Für Aufnahmen mit eingeöltem Body sind Haare auf Brust, Beinen und Po jedoch absolut tabu!
  • Für Aktaufnahmen sollte der Schambereich zumindest gestutzt oder ‚künstlerisch bearbeitet‘ sein.

 

So gelingt das Foto-Shooting

Outfits aussuchen

  • Gewünschte Outfits bitte komplett mitbringen, sofern sie im Fundus nicht vorhanden sind (das haben wir beim Vorgespräch geklärt).
  • Kleidung die was hergibt: schicker Anzug, Krawatten/Fliegen, langer Mantel, zerrissene Jeans, kurze/lange Lederhosen (Tracht), Overall, Latzhose, Kimono, ausgefallene Hüte, Baseball-Caps, Boots, Sneakers, Netzstrümpfe, dicke Socken, geile Dessous/Unterwäsche, gerippte Shirts (eng, weit), Gürtel. Uhren, Ringe, Ketten, Bänder. Fächer, Stöcke, sonstige Accessoires. Lieber ein paar Teile zu viel als zu wenig. Dennoch: SIE stehen im Mittelpunkt, nicht Ihre Kleidung.
  • Schuhe sollten geputzt sein und saubere und trockene Sohlen haben.
  • Für Familien- und Gruppenaufnahmen sehr empfehlenswert: Alle tragen Blue Jeans und ein weißes Oberteil.
  • Für Aktaufnahmen: Bademantel für die Pausen mitbringen.

Was auch in die Tasche gehört

    • Zur Sicherheit das eigene Make-up / Abdeckpuder mitbringen.
    • Bilder mit Posen, die Ihnen gefallen, bitte mitbringen oder noch besser vorab per E-Mail schicken! Ein USB-Stick wird aus Sicherheitsgründen nicht angeschlossen.
    • Lieblings-CD’s mitbringen.

Am Tag des Shootings

      • Am Tag des Foto-Shootings kommen Sie idealerweise ausgeruht und erholt zum Termin.
      • Versuchen Sie bitte pünktlich zu sein. Und denken Sie bitte daran, dass Sie bei den Foto-Shootings im Atelier nur Schuhe mit sauberen und trockenen Sohlen tragen können!
      • Bei Akt- oder Dessous-Aufnahmen: Tragen Sie vor dem Shooting keine enge Kleidung! Es dauert ewig, bis die Streifen oder Druckstellen auf der Haut verschwinden.
      • Ganz wichtig! Sowohl bei Foto-Shootings als auch für Bewerbungsfotos und Passbilder: Keine fettende Creme aufs Gesicht auftragen!

… und los gehts!

Eigene Ideen, Vorstellungen, Phantasien ausprobieren. Keine Angst vor Posen, die nicht auf den ersten Blick erfolgversprechend scheinen. Aufnahmen, die Ihnen nicht gefallen, wandern in den Müll.
Einfach mit der Kamera flirten.
Beim Shooting sind SIE der Star!
Und das Wichtigste: auf jeden Fall super Laune mitbringen! Und ein wenig Lockerheit. Jedes Shooting ist auch für mich immer wieder etwas Neues und ebenso aufregend wie für Sie.